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Review: Marvel's The Avengers (Film, 2012)

Dienstag, 12. November 2013

Titel: Marvel's The Avengers
Original titel: The Avengers 
Erscheinungajahr: 2012  
FSK: 12  
Länge: 143 Minuten 
Hauptdarsteller: Tom Hiddleston (Loki)
Chris Hemsworth (Thor)
Robert Downey Jr. (Iron Man)
Samuel L. Jackson (Nick Fury)
Chris Evans (Capitan America)
Scarlett Johansson (Black Widow)
Mark Buffalo (Bruce Banner/Hulk)

  Als der aus Thor bekannte Gott Loki zurückkehrt und der Erde den Krieg erklärt, steht die Menschheit am Rande der Apokalypse. Über ein Raumportal will er eine Alienarmee auf die Erde holen, welche die Menschen unterwerfen soll. Nick Fury sieht nur eine Hoffnung: Die Superhelden der Erde müssen gemeinsam gegen den übermächtigen Feind vorgehen.
  Es gelingt ihm Captain America, Iron Man, Black Widow, Thor und Bruce Banner aka Hulk unter dem Dach seiner Organisation S.H.I.E.L.D. zu versammeln, doch die Gruppe ist noch lange kein Team. Während Captain America mit der neuen Zeit zu kämpfen hat, bekommt Tony Stark sein Ego ebenso wenig in Griff, wie Bruce Banner seine Wut. Selbst Nick Fury scheint den Avengers etwas zu verschweigen. Diese Zweifel sind genau das, was der Lügengott Loki im Kampf gegen die Superhelden als Waffe einsetzen kann, während sein Portal bereits fast fertiggestellt ist. (moviepilot)

Iron Man zu Capitan America: "Bisschen was verpasst haben Sie schon. Ich mein... während Ihrer Zeit als Captain Iglu."  

  Ein Jahr lang habe ich mich dagegen gewehrt diesen Film zu sehen da ich kein Fan von diesen ganzen Superheldenfilmen bin aber erst letztens habe ich durch Zufall Thor geguckt und festgestellt 'verdammt der Film ist gut'. Kurz Zeit später endschloss ich mich dann Marvel's The Avengers doch eine Chance zu geben und habe es nicht bereut. Ein weiterer Grund warum ich den Film sehen wollte war, nein nicht Chris Hemsworth oder Robert Downey Jr., Tom Hiddleston in der Rolle des Loki.
  Ich muss zugeben das ich von der Marvel Welt nichts so wirklich weiß und daher auch nichts über die Superhelden die in diesem Film vorkommen, Außer das was man so ab und zu irgendwo mal aufschnappt, aber dennoch konnte ich mich in diesem Film sehr gut zurecht finden da in der ersten Hälfte des Filmes alle Charaktere vorgestellt und zusammengeführt wurden, genauso wie die Geschichte zum Tesseract erzählt wurde, und dann erst in der zweiten Hälfte die Aktion volle Pulle aufgedreht wurde. Also schon mal ein Pluspunkt dafür. 
  Schauspielerisch fand ich den Film sehr gut und überzeugend. Jeder schien für seine Rolle perfekt zu sein. Viel Unterhaltung bot Robert Downey Jr. mit seinen coolen Sprüchen und seiner lässigen Haltung. Auch gefiel mir wie auch bei diesem Film die verzwickte Beziehung zwischen Thor und Loki zum Vorschein kam. Und natürlich hat sich Tom Hiddleston als Loki selbst übertroffen. Loki war von Anfang bis Ende überzeugend und hatte alle Zügel bis zum Ende hin in der Hand, naja bis er sie eben nicht mehr in der Hand hatte. Mir fällt auch auf das diese ganzen Kommentare die sagen das viele den Film nur gucken um Loki zu sehen irgendwie recht haben den irgendwie verleite diese Boshaftigkeit und Gier nach macht die Loki ausstrahlt diesem Film irgendwie noch mehr tiefe und so eine besondere/interessante Note.

Loki zum Hulk: "GENUG! Ihr alle seit meiner nicht würdig! Ich bin ein Gott, du stumpfe Kreatur!"

  Natürlich sind die Spezial Effekt in diesem Film etwas was man natürlich erwähnen muss, denn er ist voll damit. Also, die Effekte waren eigentlich recht gut auch wenn es manchmal ein bisschen zu viel aus einmal war.
  Das einzige was ich an diesem Film wirklich bemängeln kann ist die Überlänge der Kampf Szenen zum Ende des Filmes hin die ich nach einiger Zeit schon als anstrengend empfand, auch wenn sie gut gemacht waren.

  Alles in allem kann ich, als Person die normalerweise absolut nicht auf solche Filme steht, sagen dass ich den Film genial und witzig fand. Er bot einem viele Momente voller Action, Wortwitz und schmunzeln. Daher kann ich Marvel's The Avengers nur wärmstens weiter empfehlen.
  Eine weitere Sache die der Film geschafft hat ist das ich mich schon auf den zweiten Teil "Avengers: Age of Ultron" freue der 2015 in die Kinos kommen wird, auch wenn ich es schade finde das Loki dieses Mal nicht mit dabei sein wird.

             Meine Bewertung: 4.5/5 Sternen

Review: Upside Down (Film, 2013)

Samstag, 28. September 2013

Titel: Upside Down
Original titel: Upside Down
Erscheinungsjahr: 2012/2013
FSK: 6
Länge: 107 Minuten
Hauptdarsteller: Jim Sturgess: Adam
Kirsten Dunst: Eden
Timothy Spall: Bob Boruchowitz 


  In der Zukunft schweben zwei Parallelwelten übereinander und jede von ihnen hat ihre eigene Schwerkraft. Während Adam auf dem unteren ärmeren Planeten lebt, ist die Heimat von Eden  eine Welt voller Reichtum und Luxus, die sich strikt von der unteren Welt abgrenzt. Schon als Kind verliebten sich Adam und Eden, obwohl sie scheinbar nie zusammen sein können. Jahrelang treffen sich die beiden heimlich auf einem Berg, einem Punkt, an dem sich beinahe beide Welten berühren. Adam benutzt dabei ein Seil, um Eden auf seine Seite zu ziehen. Als die beiden eines Tages entdeckt werden, wird Adam angeschossen und Eden stürzt schwer auf ihre Welt zurück. In dem Glauben, Eden wäre tot, verbringt Adam die nächsten zehn Jahre in Einsamkeit. Doch nachdem er sie dann im Fernsehen sieht, entschließt er sich, alles zu riskieren und entgegen der physikalischen Gesetze auf den reichen Planeten zu wechseln, um seine große Liebe zu finden.

  Ich hab mir Upside Down vor ein paar Tagen angesehen und leider muss ich zugeben das ich wirklich endtäuscht bin. Ich hatte mich wirklich auf den Film gefreut und hatte große Hoffnungen in den Film aber nun ja. Der Film hatte viel Potenzial um echt gut zu werden aber dank der typischen Hollywood Klischee Romanze ist er enttäuschend und fast schon langweilig.
   Die Haupt Idee dieser zwei Planeten die voneinander angezogen werden und somit dieses System von oben und unten ermöglichen ist interessant, genauso wie das man von der Anziehungskraft seines Heimat Planeten angezogen wird, selbst wenn man auf den anderen Planeten geht (was man eigentlich nicht darf), ist spannend und bot viel Potenzial.
  Zu meinem Bedauern hat man sich leider für eine typische Liebesgeschichte endschlossen die das ganze ruiniert hat. Alles war viel zu aufgesetzt, vorhersehbar und gespielt dramatisch. Und das Ende war so wie so das schlimmste von allem.
  Mein erster Gedanke zum Ende des Films war "Sieht aus als wäre den Machern die Zeit davongelaufen. Sie waren wohl noch gar nicht richtig fertig aber mussten schnellst möglich ein Ende finden." denn das Ende setzte allem einfach nur noch das Hütchen auf und machte diesen Film zu einem der wohl naivsten Filmen die ich jeh gesehen hab (und ich will anmerken das ich so manch einen Nicholas Sparks Film gesehen bzw. Roman gelesen hab). Ich werde euch natürlich nicht sagen wie das Ende aussieht aber ich will dass ihr schon mal wisst, dass es schlecht ist.
  Ich finde das die Produzenten einen tollen Krimi/Action Film, oder so, aus Upside Down machen hätten können, denn dazu bot sich die Welt förmlich an, aber wir wissen ja das dies leider nicht passiert ist.
  Die schauspielerische Leistung war gut auch wenn sie es leider nicht geschafft hat den Film weniger schlecht zu machen. Die Dialoge schienen schwach und aufgesetzt.

Alles in allem kann man sagen, dass der Film potenzial hatte großartig zu werden, aber leider durch die aufgezwungene Liebesgeschichte, die aus was für einem Grund auch immer in den Mittelpunkt des Films geschoben wurde, zu einfach nur einem weiteren kitschigen und flachen Film wurde.

Meine Bewertung: 2/5 Sternen

Review: Soul Surfer (Film, 2012)

Dienstag, 6. August 2013

Deutscher Titel: Soul Surfer
Original Titel: Soul Surfer
Erscheinungsjahr: 2012
FSK: 6
Länge: 102 Minuten
Hauptdarsteller: AnnaSophia Robb (Bethany Hamilton)
Dennis Quaid (Tom Hamilton)
Helen Hunt (Cheri Hamilton)


Soul Surfer ist die unglaubliche Geschichte der jungen Surferin Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb), die ihren Arm bei einer Haiattacke verloren hat. Bestärkt durch die Liebe ihrer Eltern Tom (Dennis Quaid) und Cheri (Helen Hunt), gibt sie nicht auf und kämpft sich zurück aufs Surfbrett. (Hugendubel)



   Achtung: Tränengefahr!
   Ich muss zugeben, nachdem ich die Szene gesehen hab in der ihr der Hai den Arm abgebissen hat, tat mir mein eigener arm weh, verrückt was?
   Bis zu dem Zeitpunkt an dem meine Mutter meinte das sie mit mir diesen Film sehen möchte, hatte ich keine Ahnung das er existiert noch das sich so ein Unfall in 2003 ereignet hat (was wohl auch daran liegen kann das ich damals noch recht jung war und mich an 2003 eh kaum erinnern kann), geschweige denn das das Mädchen über die der Film ist, sich nicht von den Folgen des Angriffs hat unterkriegen lassen und dennoch Profisurferin wurde.
   Ich fand es atemberaubend zu sehen wie die junge Bethany versucht hat damit umzugehen das sie ihren linken Arm verloren hat und nun ganz ohne ihn leben muss. Der Kampf damit sich nicht unterkriegen zu lassen, mit den Blicken der Menschen umzugehen und zu versuchen dennoch seinen Traum zu verfolgen ist einfach unglaublich, besonders da man fürs Surfen eigentlich beide Arme braucht um aufzusehen oder unter großen wellen durch zu tauchen. 

   Etwas grundlegendes das man von diesem Film, bzw. Bethany's Geschichte, lernen kann ist das wie steinig der weg auch sein mag, wie unbezwingbar er auch scheinen mag, es ist dennoch machbar das zu erreichen was man immer wollte mit genug Willenskraft und Arbeit/Training. Natürlich darf man auch nicht vergessen was für eine wichtige Rolle Bethany's Familie gespielt hat, hätte die sie nicht in allem unterstützt, ihr Mut zugesprochen und ihn gezeigt das auch wenn sie jetzt nur noch einen Arm hat, sie sie dennoch lieben und sie immer für sie da sind. Ich bin mir ziemlich sicher dass wenn ihre Familie und Freunde nicht für sie da gewesen wären, hätte ihr auch ihre Kämpfernatur alleine nicht ausgereicht. Man mag es kaum glauben aber die Menschen um uns herum, jene die uns lieben egal was, diejenigen sind die uns helfen können alles zu überstehen. Ich weiß auf jeden Fall aus eigener Erfahrung dass ich viele wirklich schwierige Situationen in meinem bisherigen leben nicht ohne meine Mutter hätte durchstehen können.
   Nachdem ich den Film gesehen hab, hab ich mir gedacht das jetzt wenn ich mal wieder eine Idee für mein Buch habe aber zu müde oder einfach in dieser typischen "Ach wozu die Mühe daraus wird eh nichts"-Stimmung bin, werde ich mich daran erinnern das wenn Menschen wie Bethany trotz eines solchen Handicaps ihren Träumen folgen und das erreichen können wovon sie schon immer geträumt haben, dann kann ich das doch wohl auch.

   Die Schauspieler sind überwiegend ziemlich junge Schauspieler die man wahrscheinlich nicht unbedingt kennt, zumindest kannte ich keinen einzigen davon, aber dennoch sind sie sehr überzeugend und passen meiner Meinung zu den rollen die sie bekommen haben.
   Ich frage mich ja immer bei solchen filmen wie es eigentlich möglich ist das es wirklich so aussieht als würde die Schauspielerin keinen Arm haben, obwohl sie ihn ja eigentlich hat, ich weiß dahinter verbirgt sich bestimmt irgendein Trick dennoch finde ich das immer wieder interessant.
   Etwas das der Film einem noch bietet, sind geniale aufnahmen der Surferinnen, der Wellen und Hawaii an sich. Ich muss sagen das ich nach diesem Film auf jeden Fall nur noch mehr das verlangen habe irgendwann mal dorthin zu reisen, auch wenn ich jetzt angst hätte dort im Meer zu schwimmen.


   Auf jeden Fall empfehle ich euch allen diesen Film, er ist rührend, stark und wundervoll. Er zeigt auch wie viel Mut es kostet wieder zurück zum normalen Leben zurück zu kehren nachdem man einen solchen Unfall, bzw. eine solche Attacke, überlebt hat.

                                     
Meine Bewertung: 5/5 Sternen