NEWS: Erster einblick in "Divergent" (Film, 2014)

Freitag, 23. August 2013


   Tolle Nachrichten für alle Divergent-Fans!
   Gestern Abend wurde auf Facebook und YouTube der erste offizielle 13 Sekunden lange Einblick in den Film gepostet.




   Im 13 sekundieren ausschnitt gibt es sehr viel Aktion zusehen und einem wird ein erster kleiner Einblick die Bedeutung des Worts "Divergent" gegeben. Wir sehen zum ersten Mal Four, gespielt von Theo James, und Tris, Shailene Woodley, in Aktion. Sehr viele Einblicke in verschiedene Kampf Szenen, man fühlt dieses leicht düstere und gefährliche Gefühl das das Buch einem zuvor vermittelt hat.
   Natürlich ist es sehr schade das es nur 13 Sekunden sind, jeder Fan wünscht sich natürlich viel mehr, aber sie sind ja erst seit einigen Wochen am Drehen und der eigentliche Film kommt auch erst im April 2014 in unsere Kinos.
   Ich muss zugeben das, als ich das erste Mal davon hörte das es einen Film zu dem Buch geben wird, war ich aufgeregt wie ein kleines Kind vor Weihnachten, jedoch verblasste meine Freude einige Zeit später als ich erfuhr wer für die zwei wichtigsten rollen gecastet wurde. Vom schauspielerischen her kenne ich beide nicht und daher weiß ich nicht ob sie gut sind oder nicht, aber rein vom äußerlichen Aspekt passten für mich beide nicht auf die rollen die sie bekommen haben. 
   Ich bin ein riesiger Fan der Bücher und liebe die Charaktere und das Dystopischen Chicago, USA. Beide sind wirklich sehr ausdrucksstarke Personen und daher wird es sie genauso dazustellen eine wirkliche Herausforderung sein, und genau da bin ich mir nicht ganz sicher ob die beiden dem gewachsen sind.
   Jedoch, um ganz ehrlich zu sein, nachdem ich diesen mini Einblick in den Film gesehen hab, sind meine Zweifel ein klitze kleines bisschen kleiner geworden, zumindest wenn es um die Szenerie geht, bei den Schauspielern bin ich mir immer noch nicht ganz sicher. Besonders da Theo James den 18 Jährigen Four spielet und meiner Meinung nach viel zu alt dafür aussieht. Ich meine der Schauspieler ist 29, also 11 Jahre älter als der Charakter den er im Film darstellen soll.
   Jedenfalls bin ich sehr gespannt wie das Endresultat aussehen wird, ob die beiden es schaffen Tris und Four gut auf die Leinwand zu bringen, ob die Welt auch nur annähern so spannend sein wird wie im Buch und allgemein ob der Film auch nur annähernd so mitreißend und interessant sein wird wie das Buch.
   Aber nun ja leider muss ich, und all die Fans da draußen, noch bis April nächsten Jahres warten. Ich werde für euch natürlich weiterhin Ausschau halten nach Neuigkeiten über die ich euch dann definitiv berichten werde.

                                                                            Cheerio!

Review: Chroniken der Unterwelt: City of Bones (Film, 2013)

Donnerstag, 22. August 2013

Titel: Chroniken der Unterwelt: City of Bones
Original titel: The Mortal Instuments: City of Bones

Erscheinungsjahr: 2013
FSK: 12
Länge: 130 Minuten
Hauptdarsteller: Lily Collins (Clary Fray)
Jamie Campbell Bower (Jace Wayland)
Robert Sheehan (Simon)
Jemima West (Isabelle Lightwood)
Kevin Zegers (Alec Lightwood)

Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Cassandra Clare.

   Die 15-jährige Clary Fray aus Brooklyn soll zu einem ‘Shadowhunter’ ausgebildet werden, doch zunächst hält sie sich selbst für eine ganz normale Teenagerin. Auf einer Party trifft sie einen mysteriös tätowierten Jungen, der sich als Jace vorstellt und nur für die Augen besonderer Personen sichtbar ist. Als Clarys Mutter Jocelyn entführt wird, hofft Clary auf seine Hilfe. Dabei findet sie das Familiengeheimnis ihrer Mutter heraus, die selbst ein ‘Shadowhunter’, ein Wesen zwischen Engel und Mensch, ist. Clary wird in einem Institut für Demonenjäger aufgenommen und muss dafür ihren langjährigen Freund Simon scheinbar zurücklassen. Zusammen mit Jace und den Geschwistern Isabelle und Alec Lightwood , macht sich Clary auf die Suche nach dem Kelch der Engel, um die Wahrheit über ihre Familie ans Licht zu bringen.


   Clary: "Ist das der Moment in dem du dein Shirt in streifen reißt um meine Wunde zu verbinden?"
   Jace: "Wenn es dir darum ging, dass ich mir die Kleider vom Leib reiße, hättest du mich nur bitten müssen".
 


   Wir alle wissen ja das Buchverfilmungen nie 1 zu 1 so sind wie die Bücher, daher muss ich auch bei City of Bones sagen das das Buch natürlich besser ist, aber das ist ja ganz klar. Ein Buch ist nicht nur länger aber auch viel ausführlicher als ein Film indem man die Gedanken usw. der einzelnen Charaktere nicht hören/lesen kann. Aber ich muss zugeben, der Film ist dennoch ziemlich gut.
   Der Anfang ist im groben so wie das Buch, aber die Details sind dann doch anders. Ich kann verstehen warum, aber dennoch war ich anfangs ein wenig verwirrt dadurch das Clary angeblich plötzlich angefangen hat eine Rune immer und immer wieder zu zeichnen,  den im Buch war das irgendwie nicht so. Auch ein paar andere Details waren anders oder wurden komplett ausgelassen, was manchmal ein wenig schade war, aber manchmal war es auch okay da es für die Story an sich nicht unbedingt so wichtig war, im Großen und Ganzen.
   Mir ist auch aufgefallen das ein paar Dinge aus den nächsten Büchern schon in den ersten Film eingefügt wurde, was mich ein wenig gestört hat, aber auch hierbei ist es im Großen und Ganzen okay, auch wenn es ein bisschen doof ist für diejenigen die bisher nur das erste Buch gelesen haben und erst nach dem Film die nächsten Bücher lesen werden.
   Wenn es um die Schauspieler geht, fand ich das was sie abgeliefert haben wirklich sehr gut. Ich weiß das viele Leute nicht unbedingt zufrieden mit der Besetzung von Jace Wayland waren, viele haben sich einen anderen Schauspieler an seiner Stelle gewünscht, doch ich muss zugeben das ich Jamie Campbell Bower, denn man zuvor unter anderem in Sweeney Todd an der Seite von Johnny Depp gesehen hat, eigentlich wirklich sehr überzeugend und gut in der Rolle fand. Für mich sah er dem Jace, denn ich mir vorgestellt hab während ich die Bücher gelesen hab, sehr ähnlich, und somit bin ich eigentlich mit ihm in der Rolle recht zufrieden. So wie im Buch hatte Jace auch im Film einige gute Sprüche auf Lager. Auch Lily Collins als Clary Fray war recht gut, auch wenn sie nicht unbedingt so sehr meiner Vorstellung endsprach, aber Schauspielerisch hat sie die Rolle wirklich gut gespielt, überzeugend. Jonathan Rhys Meyers als Valentine war wirklich super überzeugend und er gab dem Charakter des Valentines noch so ein besonderen Charm, den ich wirklich gut und interessant fand.
   Schade fand ich das Alec und Isabelle ein wenig zu kurz gekommen sind, wobei es vorher zusehen war das nun mal manche Sachen ein wenig weniger Beachtung geschenkt werden als anderen. Vielleicht bekommen wir ja im 2. Film mehr von den Beiden zu Sehen und erfahren ein wenig mehr über sie.

   Die Musik im Film war meiner Meinung sehr gut, auch wenn sie an manchen Stellen vielleicht ein bisschen zu dramatisch war, aber das sind nur kleine Details die keine so große Wirkung im Bezug auf den ganzen Film haben. 

   Die einzige Sache die mich wirklich sehr am Film gestört hat, waren die Deutschen Synchronsprecher. Wenn man den englischen Trailer gesehen hat und danach die deutschen synchronstimmen hört ist es einfach unerträglich. Auch glaube ich das in der deutschen Fassung wahrscheinlich ein paar der Witze, die manchmal nur auf Englisch richtig funktionieren und wirklich witzig sind, verloren gehen. Daher empfehle ich euch, wenn euer englisch gut genug ist um einen Film zu verstehen, geht und seht euch City of Bones auf Englisch an. Ich hätte ihn lieber auf Englisch gesehen, doch lief er bei der Premiere auf Deutsch, grässlich.

   Alles in allem ist dem Regisseur, dem Cast und dem Rest der Crew die Umsetzung vom Buch zum Film wirklich ausgesprochen gut gelungen. Die Story ist mitreißend, überzeugend, interessant und macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt. Die Schauspieler sind überzeugend, die Musik gut und die Szenerie spannend und interessant. Ich denke der Film ist auf jeden Fall sehenswert. Ich kann ihn euch wirklich sehr empfehlen.

                       Meine Bewertung: 5/5 Sterne

Die Vorfreude

Sonntag, 18. August 2013

  Hallo meine Freunde der kuschligen Bettchen und spannender Geschichten,

   Heute hab ich für euch interessante Neuigkeiten anstatt einer Review. Wie ihr wisst bin ich ein ungeheurer Fan der Chroniken der Unterwelt-Serie, ich hab alle fünf Bücher in weniger als einem Monat förmlich verschlungen und bin deswegen auch extrem gespannt auf den Film.
   Letzte Woche ist mir zu Ohren gekommen das man Karten für die Premiere in Berlin kaufen kann also bin ich gleich am nächsten Tag, letzten Samstag, zum Cinestar in Sony Center in Berlin gefahren, da man Tickets nur vor Ort im Kino kaufen kann, und musste leider feststellen das leider schon alle weg sind. Traurig bin ich nach Hause gekommen und hab natürlich in den folgenden Tagen vergeblich versucht bei eBay Karten zu bekommen. Leider stellte ich schnell recht geschockt vor das die Auktionen jedes Mal bei Preisen von 350-500€ endeten, was natürlich ein Preis ist den ich mich nicht annähernd leisten kann und will, besonders weil die Karten im Kino nur 12€ pro Karte kosten.
   Nachdem dann auch die letzte Auktion endete war ich schon soweit auf zu geben, ich war mir sicher dass es damit vorbei ist, ich würde nicht zu der Premiere gehen können.
   Doch dann, heute so gegen Mittag sah ich das die offizielle Facebook-seite von Chroniken der Unterwelten meinte das es noch Karten gibt also schnappte ich mir meine Sachen und fuhr schnellst möglich zum Potzdamer Platz, ich war mir ziemlich sicher dass ich wieder mit leeren Händen nach Hause fahren würde aber ich wollte es wenigstens versuchen.
   Mit zittrigen Händen und einem, vor Aufregung wild klopfendem Herzen stand ich einige Zeit später vor der Dame an der Kasse im Kino und fragte ob es denn noch Karten gibt usw. Innerlich stellte ich mich schon darauf ein das sie sagt das die Karten schon ausverkauft sind und so weiter.


   ABER zu meiner Überraschung fragte sie wie viele Karten ich den wollte und wenige Augenblicke später hatte ich auch schon 2 karte in der Hand und starte sie an. Bis jetzt kann ich immer noch nicht glauben das ich wirklich 2 Karten bekommen hab.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie aufgeregt ich bin, ich meine wie geil ist das denn, eine richtige Filmpremiere hautnah erleben, ins Kino gehen mit den Stars, über den roten Teppich laufen und dann ,9 TAGE bevor der Film in die Kinos kommt, den Film sehen! AAAAH!
   Natürlich werde ich euch am nächsten Tag genauestens alles berichten, da könnte ihr euch sicher sein! Ich werde auch versuchen ein paar Bilder zu machen damit ihr auch einen Einblick bekommt, zumindest von allem was vor und/oder nach dem Event geschah.


   So genug von meinem Fangirl Gebrabbel für heute, ich will ja nicht das ihr denkt ich hätte meinen Verstand verloren. Also dann bis zum nächsten mal!

                                                                    Cheerio!

Review: The Bling Ring (Film, 2013)

Samstag, 17. August 2013

Titel: The Bling Ring
Original titel: The Bling Ring
Erscheinungsjahr: 2013
FSK: 12
Länge: 91 Minuten
Hauptdarsteller: Emma Watson (Nicki)

Katie Chang (Rebecca)
Israel Broussard (Marc)


   Für die Clique um Nicki, Rebecca und Marc sind die Stars zum Greifen nahe. Die Teenager eifern ihren Idolen nicht nur nach, sie wollen in ihren Schuhen stecken, wortwörtlich! In immer haarsträubenderen und dreisteren Einbrüchen verschaffen sich die Teenager Zugang zu den Häusern der Stars. Anfangs ohne viel zu stehlen, mit der Zeit jedoch immer dreister und zwangsloser, mit immer mehr Andenken bestückt. Dass so viel kriminelle Sorglosigkeit nicht ohne Folgen bleiben kann, versteht sich von selbst. Bald rücken die jungen High Society-Diebe selbst ins Rampenlicht. Doch die Berühmtheit hat ihre ganz eigenen Regeln, was bald auch Rebecca und Nicki herausfinden…


   Lasset die Productplacement-Spiele beginnen!
   Vor wenigen Minuten war ich im Kino und hab mir The Bling Ring angesehen. Nachdem ich den Trailer sah dachte ich mir dass der Film ganz interessant werden könnte, erstrecht da ich Emma Watson wirklich sehr als Schauspielerin mag. Also bin ich mit Vorfreude in den Film gegangen und leider total gelangweilt wieder heraus gekommen.
   Ich hoffte das der Film eine spannend dargestellte Geschichte darstellen wird und auch ein paar Einblicke in die Hauptfiguren liefern wird, im Sinne von, was sie dazu angetrieben hat in die Häuser einzubrechen, irgendwelche Gefühle oder überhaupt irgendwelche etwas tiefer greifenden Einblicke, jedoch bekam man nichts davon. Die Figuren sind flach, was nicht an den Schauspielern liegt da man sehen kann das sie sich Mühe geben und Emma scheint meist viel zu schlau für die rolle die sie spielt, und langweilig. Die Story scheint irgendwie an einer Stelle hängen zu bleiben und sich einige Zeit im Kreis zu drehen bis man dann zu den Aussagen der Mitglieder des Bling Ring's kommt (ganz am Ende und am und zu so dazwischen geworfen) die einem aber auch nicht viel bringen, Außer das man vielleicht etwas schockiert ist darüber was eigentlich bei diesen Teens schief gegangen ist, das ihnen nichts wichtig ist außer das was sie tragen, welcher Star gerade was macht, und letzten Endes das sie sich dachten das es doch ganz spannend und lustig wäre in Häuser von Promis einzubrechen und Sachen zu stählen.
   Die meiste Zeit über zeigt der Film entweder verschiedene Fashion-artikel von diversen Designern, deren Namen auch Kreutz und quer gerufen werden (ganz unauffällig natürlich, sie wollen doch nicht das man sofort sieht das das alles reines Produkt Placement ist) gefolgt von aussagekräftigen Kommentaren wie "das ist ja süß!" oder "Geil!". So sehen übrigens die meisten 'Gespräche' in diesem Film aus, irgendwie traurig nicht?
   Der Film wird leider auch schon nach kurzer Zeit langweilig und regelrecht anstrengend dafür lange Zeit immer wieder das gleiche gezeigt wird: Einbruch, Party, Drogen und Alkohol. Die einzige Abwechslung bringt die Musik, die wirklich gut ist (wenigstens das...).

   Alles in allem ist The Bling Ring ein gehypter Produkt Placement Film mit Emma Watson als Publikums Magnet. Sicherlich ist er für Fashion-Blogger oder Leute die Mode interessiert ein gefundenes fresschen, aber für alle anderen ist der Film einfach nur flach, langweilig und anstrengend...leider. Die Schauspieler versuchen ihr bestes dem Film wenigstens ein wenig zu helfen etwas 'besseres' zu sein als er ist, aber dafür die das Drehbuch geschrieben und Regie geführt wurde können sie leider nichts.
   Sehr schade, ich hatte mir was Besseres von diesem Film erhofft.  

                              Meine Bewertung: 1/5 Sternen

Review: Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky

Freitag, 16. August 2013

Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky
Original titel:
Awaken
Verlag: Boje
Seiten: 367 Seiten (Hardcover)
Buchreihe: Ja, 1 von (?)
Erscheinungsdatum: 22 Juli 2011


   Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt.
   Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen? (goodreads)


   "Man kann Menschen nicht davon abhalten menschlich zu sein. Wir sind kreativ und sozial. Menschen sind wie Wasser, wen du versuchst sie zu kontrollieren, werden sie einen Weg finden frei zu kommen.“
   [Zitat wie immer aus dem Englischen übersetzt]


   Wo soll ich bloß anfangen? Vielleicht ganz am Anfang.
   Ich liebe dieses Buch wie kein anderes, es hat mir die Augen geöffnet und meine liebe für die dystopischen Welten entflammt. Eines Tages lief ich mit einer Freundin durch die Bücherei meines Vertrauens und sah dieses pinke Cover und fühlte mich sofort dazu hingezogen (nein ich bin keine pink liebende Barbie, ich finde Neon pink nur irgendwie interessant...). Ich las den Text hinten auf dem Buch aber als ich den Preis sah legte ich es doch weg. Doch etwas hatte meine Neugier geweckt den nur wenig später ging ich zurück in diese Bücherei und kaufte es doch. Ich kann mich nicht mehr recht daran erinnern wie lange ich dafür gebraucht habe es zu Ende zu lesen aber ich weiß das es nicht so lange war. Sofort nachdem ich damit fertig war und von dem was ich gelesen hatte einfach nur erstaunt und verblüfft war, denn zuvor hatte ich noch nie so ein Buch gelesen, fing ich an über das was ich darin las nachzudenken und so ziemlich jeden in meiner Umgebung damit zu zu texten. Ich schrieb sogar mal in der schule einen Aufsatz darüber, jap so bin ich nun mal.
   In Grunde genommen behandelt Die Rebellion der Maddie Freeman den zentralen Konflikt zwischen der digitalen und realen Welt, dessen das jeder in Maddies Welt alles (und ich meine alles) nur noch digital macht, egal ob schule, Freunde oder Spaziergänge, keiner geht mehr nach draußen und trifft sich mit Freunden. Da sag mal eine unsere derzeitige Generation sei internetsüchtig..

   „Kein Computerprogramm kann vermitteln, was es heißt, etwas mit eigenen Sinnen zu erfahren. […] Man ist nur ein Zuschauer. Die Leute sitzen auf der Tribüne und schauen ihrem eigenen Leben zu, anstatt wirklich zu leben.“

   Jedenfalls fand ich diese Idee dessen dass das leben nur noch digital verläuft sehr interessant und auch wirklich der Realität nah, ich meine wir verbringen ungeheuer viel Zeit vor unseren PCs und Laptops, Tablets und Smartphones oder auch unseren smartTV's (mal ehrlich wer braucht so was?) wodurch Menschen anfangen sich mehr und mehr zurück zu ziehen und bevorzugen sich vor ihren anonymen Persönlichkeiten online zu verstecken anstatt Menschen in der realen Welt kennen zu lernen und einfach mal ein wenig Zeit draußen zu verbringen.
   In Die Rebellion der Maddie Freemen geht es eben genau um das: um Maddie die in dieser Digital Welt lebt aber dank Justin die reale Welt kennenlernt und anfängt nach und nach zu erkennen wie viel besser das reale Leben ist, und hinter welchen lügen sich die Regierung versteckt um die Menschen im Glauben zu lassen das es viel sicherer und besser ist nur digital zu agieren.
   Nachdem ich mit dem Buch fertig war hab ich mich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, besonders weil ich das Konzept der „Digital School“ in die Maddie und alle anderen Kinder und Studenten gehen, sehr interessant fand, besonders da es heut zu tage ja auch schon verschiedene Ideen dazu gibt wie man den Unterricht auch z.B. von zu Hause aus mitverfolgen könnte wenn man krank zu Hause im Bett liegt. Ich fing an mich zu fragen ob es wohl irgendwann möglich wäre des es solch ein Schulsystem wirklich geben würde und ob die Menschen es einfach so übernehmen würden, ich meine Menschen sind schon ziemlich faule Wesen und ich meine welcher Schüler würde sich nicht wünschen von zu Hause aus „zur Schule zu gehen“ und nicht um 8 Uhr aufstehen zu müssen.
   Die Welt die Katie Kacvinsky in Die Rebellion der Maddie Freeman erschaffen hat ist sehr detailliert und ausgearbeitet und daher kann man so ziemlich alles nachvollziehen und verstehen warum die Charaktere sich so benehmen wie sie es tun. Dadurch das diese von ihr erschaffene Welt gerade so real zu sein scheint ist es, meiner Meinung nach, sogar noch mehr schockierend zu lesen wie es dazu kam das die Digital School Endstand und die Menschen in der digitalen Welt untertauchten und alles darauf angepasst wurde damit sie nicht nach draußen gehen müssen.


   „Online kommt es mir manchmal so vor, als wären wir gar keine echten Personen mehr, eher Charaktere in einem Buch oder Film. […] Als würden wir die ganze Zeit in einer Realityshow leben. Wenn uns eine Szene nicht gefällt, ändern oder löschen wir sie, um ein bestimmtes Bild von uns zu vermitteln. Da beginnt man sich doch zu fragen, ob man überhaupt jemanden kennt.“

   Dieses Zitat bringt mich auch schon zu der nächsten Sache über die ich nachdachte nachdem ich mit dem Buch fertig war: Millionen Menschen benutzen tat täglich das Internet, benutzen verschiedene sozialen Netzwerke von denen man bei den meisten nicht mal seinen realen Namen und ein echtes Bild von sich benutzt, lernen sich gegenseitig kennen und sofort stellt sich bei mir die Frage: Wie kann man jemandem den man noch nie gesehen hat und dessen Namen man nicht kennt (ich meine selbst wenn jemand sagt er heißt Rüdiger, woher soll man denn wissen ob das denn stimmt?) vertrauen, geschweige denn einwilligen so jemanden zu treffen, außerhalb des Internets?
   Diese enorme Anonymität die uns das Internet bietet ist ein perfektes Werkzeug um sich ein neues „Ich“ zu erschaffen, jemand zu sein der man im realen Leben nicht sein kann oder Angst hat diese Seite von sich zu zeigen. Klingt doch eigentlich ganz nett, oder? Aber leider, wie wir alle wissen, bringt so was auch enorme Probleme mit sich. Cybermobbing und dessen ähnliches. Es ermöglicht einem auch Menschen aus aller Welt und allen alters kennen zu lernen was natürlich auch die Tore für Straftaten öffnen, wie zum Beispiel das ältere Personen sich als jemand junges ausgeben und sich dann mit jemand eines recht sehr jungen Alters treffen und es dann beispielsweise zum Missbrauch oder Mord kommen könnte. Natürlich wurde diese Möglichkeit in Die Rebellion der Maddie Freeman gleich ausgelöscht da selbst Dates usw. in der Digitalen Welt stattfinden.

   Die Charaktere sind sehr genau ausgearbeitet und glaubwürdig in dem was sie tun, wie sie sprechen und untereinander agieren. Man spürt förmlich diese Wandelung die Maddie im Laufe des Buches durchmacht, und die Liebesgeschichte (die übrigens nicht der Hauptpunkt der Geschichte ist!) ist genial, nicht dieses typische cheesy liebesding was man aus diversen anderen Büchern kennt die total unglaubwürdig und irreal sind, sondern natürlich, spannend und glaubwürdig.

   Alles in allem ist es ein absolut geniales Buch, genauso wie der Nachfolger „Maddie – Die Rebellion geht weiter“. Die Welt ist schockierend gut dargestellt, die Charaktere glaubhaft und natürlich, und die Geschichte spannend bis zur letzten Seite. Ein absolutes Muss für jeden Fan der Dystopischen Welten, Aktion reicher, interessanter und spannender Bücher.

   „Das Leben ist zu kurz um vielleicht zu sagen.“

                       Meine Bewertung: 5/5 Sternen

Review: SYSTEMFEHLER - Wenn Inge tanzt (Film, 2013)

Samstag, 10. August 2013

Titel: SYSTEMFEHLER - Wenn Inge tanzt
Erscheinungsjahr: 2013
FSK: 6
Länge: 103 Minuten
Hauptdarsteller: Tim Oliver Schultz (Max)
Paula Kalenberg (Inge)
Peter Kraus (Onkel Herb)
Tino Mewes (Fabio)

Thando Walbaum(Lukas)
Constantin von Jascheroff (Joscha)


   Der junge Punkrocker Max ist ziemlich ehrgeizig und versteht sich mit der eher nerdigen Inge so ganz und gar nicht. Besonders schlimm ist es, seit Max Inge mit dem Song „Wenn Inge tanzt“ vor der ganzen Schule bloßgestellt hat. Doch für Max und seine Bandkollegen Fabio, Joscha und Lukas ist es der große Hit und sie stehen mit ihrer Band "Systemfehler" nun endlich kurz vor dem großen Durchbruch. Ausgerechnet vor dem wichtigen Gig, der ihnen einen Plattenvertrag einbringen könnte, verletzt sich Gitarrist Joscha und fällt aus. Aber Max' cooler Onkel Herb, der selbst früher ein Schlagerstar war, bringt die Band auf eine ausgefallene Idee. Denn auch Inge ist eine hervorragende Gitarristin und die Einzige, die kurzfristig einspringen könnte. Doch sie stellt Bedingungen: Den großen Hit "Wenn Inge tanzt" will sie auf keinen Fall spielen... 


   "Warum musste den unser Startexter den Song auch ausgerechnet "Wenn Inge tanzt" nennen? Warum denn nicht Mandy oder Heidi... oder deine Mama!?" 

   Das Konzept ist ganz einfach: Punk-Rocker treffen auf jemanden der deren komplettes Gegenteil ist - in diesem Fall trifft also die Band SYSTEMFEHLER auf die Öko-Streberin Inge. Ich vermute mal ganz stark das man mit diesem Film an den riesigen Erfolg von Groupies bleiben nicht zum Frühstück (2010) anknüpfen wollte, jedoch gelang es den Produzenten nicht so wirklich, meiner Meinung nach.
   Die Story ist sehr gradlinig, einfach und ohne überraschende Wendungen usw. Die Charaktere scheinen lieblos wie, zumindest im Fall von Max, zu sehr übertrieben und noch dazu nicht einmal passend zu dem Konzept eines coolen Rockers. Max ist zu 'ober cool' und lässig, mehr Hipster-artig oder so, auf jeden Fall nicht Rocker/Punk-Rocker artig. Und der Schauspieler scheint mir vom Aussehen her nicht der richtige Typ zu sein um einen Rocker zu verkörpern. Er sieht ein wenig zu sehr nach einem Bubi aus (und ja ich weiß ich ziehe mir hiermit wahrscheinlich den ärger seiner Fans zu aber nun ja, das ist nun mal meine Meinung und mein Blog, haha) und überzeugt nicht. Die Art wie er sich gegenüber des Hausmeisters und seine Musiklehrerin verhält, kommt meiner Meinung nach, eher wie ein Zeichen dafür das Max einfach noch unreife ist rüber und nicht als Zeichen dafür das er kritisch ist, wie man es eigentlich vom Kopf einer Band namens SYSTEMFEHLER hätte vermuten können.
   Aber auch wenn es vieles an dem Film gibt was man hätte ändern sollte um ihn wirklich gut zu machen, muss ich zugeben das der Film die meiste Zeit über lustig ist dank der Sprüche die manche Charaktere von sich geben, der grandiosen Leistung von Peter Kraus als Maxes Onkel, und auch die Musik der Band ist eigentlich ganz gut und passt zu dem Bandnamen. Der Film hat Potenzial, ja, aber ihm fehlt die Liebe zum Detail. 


   "Ein liebes Lied, Max. Liebe, das solltest du eigentlich kennen. Das ist im Grunde so was wie Eigenliebe, nur halt einem anderen Menschen gegenüber."

   Aber das was mich an SYSTEMFEHLER - Wenn Inge tanzt am meisten gestört hat, war das extrem kitschige und unnötige ende, das mir schon fast schmerzen verursacht hat da es einfach den Film ruiniert und ihm den ganzen Charme stiehlt.
   Auch etwas was definitiv hätte mehr 'Zuwendung' gebrauchen können war die komplett unüberzeugende Romanze zwischen Max und Inge (die ja kommen musste, ich meine ist ja immerhin ein Film für Teens und so ziemlich jeder Film hat eine).
 

   Alles in allem würde ich sagen dass er Film definitiv Potenzial hat, aber dieses leider nicht genutzt wurde. Die Charaktere sind so lala, auch wenn die Ideen hinter den Figuren ganz gut zu sein scheinen ist die Art wie sie im Film zu sehen sind einfach nicht so recht überzeugend bis aus zwei oder drei Charaktere. Die Musik der Band ist gut, Punkig und passt zum Namen. Der größere Teil des Filmes ist lustig aber es fehlt einfach ein gewisses etwas. Und das Ende ist grässlich, oder ich bin nicht die Art von Zuschauer auf die der Film ausgerichtet ist, vielleicht wenn ich 13, oder so, wäre würde ich das anders sehen aber nun ja. Man kann sich den Film definitiv ansehen aber sollte nicht zu viel erwarten.  

   "Ich glaube nicht das die Zeit in einem Kontinuum verstreicht das sich durch Uhren messen lässt."  

                              Meine Bewertung: 2.5/5 Sternen

Review: Dark Inside von Jayn Roberts

Freitag, 9. August 2013

Dark Inside von Jeyn Roberts
Original titel: Dark Inside
Verlag: Loewe
Seiten: 400 Seiten (Paperback)
Buchreihe: Ja, 1 von (?)
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2012


   Aries kämpft sich nach einem Erdbeben durch zerstörte Straßen.
   Clementine überlebt als Einzige ein Blutbad in der Gemeindehalle. 
   Mason verliert all seine Freunde bei einem Bombenanschlag.
   Michael entkommt nur knapp dem Amoklauf zweier Polizisten. 
   Vier Jugendliche kämpfen in einer postapokalyptischen Welt um ihr Überleben. Sie können niemandem trauen. Nicht einmal sich selbst. Erdbeben verwüsten ganze Kontinente, zerstören Städte und Häuser. Doch etwas regt sich, was tausendmal schlimmer ist: eine dunkle Kraft, die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Wer nicht befallen wird, kämpft um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt. (goodreads)


    "Freier Wille heißt nicht immer das man die Wahl hat; oft gewinnt schwäche die Oberhand." [wie immer hab ich dieses Zitat für euch aus dem Englischen übersetzt da ich die deutsche Ausgabe von dem Buch nicht besitze, sondern nur die englische)

   Bisher hab ich schon eine ganze Menge an Dystopischer Geschichtchen gelesen, aber noch nicht so wirklich welche aus der Postapokalyptischen Abteilung. Jedoch bin ich eines Tages mal wieder durch den Buchladen meines Vertrauens geschlendert und hab das Cover gesehen und zack, sofort wollte ich wissen worum es in diesem Buch gehen mag. Kurz darauf befand sich das Buch auch schon in meinem Besitz und wurde in, wenn ich mich recht erinnere, weniger als 48h gelesen. (Das ist leider das Problem mit interessanten Büchern, man will immer wissen wie es weiter geht und so liest man und liest und Schwups ist man auch schon fertig, oder geht es nur mir so?)

   Ich fand das Konzept des plötzlichen Wutanfalls und der Mordlust die die "infizierten" zeigten wirklich sehr interessant, besonders weil es, glaube ich zumindest, keine Zombies sind, den ich meine Zombie filme und Bücher gibt es doch wohl schon genug, daher fand ich ein wenig Abwechslung interessant. Auffallend ist die Tatsache dass einem nicht verraten wird was der Auslöser ist und was eigentlich mit den Menschen los ist das sie zu diesen Monstern macht. Ich muss ja sagen ich finde es ja immer sehr interessant wenn man verschiedene Informationen bezüglich des unerklärlichen etwas bekommt und einem nicht einfach nur gesagt wird "Ja diese Menschen sind zu dem und dem mutiert und das könnte man so und so heilen oder aufhalten.".
   Interessant ist auch das Dark Inside aus 4 sichten geschrieben wird, was ja an sich eigentlich eine ganz nette Idee ist, ABER das Problem das ich beim Lesen hatte war das es ab und zu etwas schwierig ist zu unterscheiden aus welchen Sichtpunkt man gerade liest, wenn man sich nicht mehr daran erinnert was am Anfang des Kapitels stand. Die Autorin hätte vielleicht etwas mehr versuchen sollen den verschiedenen Charakteren genau das zu geben, verschiedene Charaktere die man von einander besser unterscheiden kann und die klar definiert sind.
   Ansonsten fand ich den Lauf der Geschichte recht interessant und rasant, auch wenn das Ende etwas 'gehetzt' wirkte und einen natürlich ohne eine Antwort auf "was ist mit den 'infizierten' los!?" zurücklässt, wobei das wohl daran liegen könnte das die Geschichte noch weiter gehen wird. (Der Zweite Teil erscheint übrigens schon am 15. August!)


   Alles in allem ist das Buch interessant, anders und angenehm zu lesen, auch wenn es ein paar Mängel hat aber die stören nicht so sehr. Es ist definitiv empfehlenswert für Sympathisanten der Postapokalyptischen Geschichten und interessanter arten wie die Menschheit zu Grunde gehen könnte. 

                       Meine Bewertung: 5/5 Sternen 

Review: Soul Surfer (Film, 2012)

Dienstag, 6. August 2013

Deutscher Titel: Soul Surfer
Original Titel: Soul Surfer
Erscheinungsjahr: 2012
FSK: 6
Länge: 102 Minuten
Hauptdarsteller: AnnaSophia Robb (Bethany Hamilton)
Dennis Quaid (Tom Hamilton)
Helen Hunt (Cheri Hamilton)


Soul Surfer ist die unglaubliche Geschichte der jungen Surferin Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb), die ihren Arm bei einer Haiattacke verloren hat. Bestärkt durch die Liebe ihrer Eltern Tom (Dennis Quaid) und Cheri (Helen Hunt), gibt sie nicht auf und kämpft sich zurück aufs Surfbrett. (Hugendubel)



   Achtung: Tränengefahr!
   Ich muss zugeben, nachdem ich die Szene gesehen hab in der ihr der Hai den Arm abgebissen hat, tat mir mein eigener arm weh, verrückt was?
   Bis zu dem Zeitpunkt an dem meine Mutter meinte das sie mit mir diesen Film sehen möchte, hatte ich keine Ahnung das er existiert noch das sich so ein Unfall in 2003 ereignet hat (was wohl auch daran liegen kann das ich damals noch recht jung war und mich an 2003 eh kaum erinnern kann), geschweige denn das das Mädchen über die der Film ist, sich nicht von den Folgen des Angriffs hat unterkriegen lassen und dennoch Profisurferin wurde.
   Ich fand es atemberaubend zu sehen wie die junge Bethany versucht hat damit umzugehen das sie ihren linken Arm verloren hat und nun ganz ohne ihn leben muss. Der Kampf damit sich nicht unterkriegen zu lassen, mit den Blicken der Menschen umzugehen und zu versuchen dennoch seinen Traum zu verfolgen ist einfach unglaublich, besonders da man fürs Surfen eigentlich beide Arme braucht um aufzusehen oder unter großen wellen durch zu tauchen. 

   Etwas grundlegendes das man von diesem Film, bzw. Bethany's Geschichte, lernen kann ist das wie steinig der weg auch sein mag, wie unbezwingbar er auch scheinen mag, es ist dennoch machbar das zu erreichen was man immer wollte mit genug Willenskraft und Arbeit/Training. Natürlich darf man auch nicht vergessen was für eine wichtige Rolle Bethany's Familie gespielt hat, hätte die sie nicht in allem unterstützt, ihr Mut zugesprochen und ihn gezeigt das auch wenn sie jetzt nur noch einen Arm hat, sie sie dennoch lieben und sie immer für sie da sind. Ich bin mir ziemlich sicher dass wenn ihre Familie und Freunde nicht für sie da gewesen wären, hätte ihr auch ihre Kämpfernatur alleine nicht ausgereicht. Man mag es kaum glauben aber die Menschen um uns herum, jene die uns lieben egal was, diejenigen sind die uns helfen können alles zu überstehen. Ich weiß auf jeden Fall aus eigener Erfahrung dass ich viele wirklich schwierige Situationen in meinem bisherigen leben nicht ohne meine Mutter hätte durchstehen können.
   Nachdem ich den Film gesehen hab, hab ich mir gedacht das jetzt wenn ich mal wieder eine Idee für mein Buch habe aber zu müde oder einfach in dieser typischen "Ach wozu die Mühe daraus wird eh nichts"-Stimmung bin, werde ich mich daran erinnern das wenn Menschen wie Bethany trotz eines solchen Handicaps ihren Träumen folgen und das erreichen können wovon sie schon immer geträumt haben, dann kann ich das doch wohl auch.

   Die Schauspieler sind überwiegend ziemlich junge Schauspieler die man wahrscheinlich nicht unbedingt kennt, zumindest kannte ich keinen einzigen davon, aber dennoch sind sie sehr überzeugend und passen meiner Meinung zu den rollen die sie bekommen haben.
   Ich frage mich ja immer bei solchen filmen wie es eigentlich möglich ist das es wirklich so aussieht als würde die Schauspielerin keinen Arm haben, obwohl sie ihn ja eigentlich hat, ich weiß dahinter verbirgt sich bestimmt irgendein Trick dennoch finde ich das immer wieder interessant.
   Etwas das der Film einem noch bietet, sind geniale aufnahmen der Surferinnen, der Wellen und Hawaii an sich. Ich muss sagen das ich nach diesem Film auf jeden Fall nur noch mehr das verlangen habe irgendwann mal dorthin zu reisen, auch wenn ich jetzt angst hätte dort im Meer zu schwimmen.


   Auf jeden Fall empfehle ich euch allen diesen Film, er ist rührend, stark und wundervoll. Er zeigt auch wie viel Mut es kostet wieder zurück zum normalen Leben zurück zu kehren nachdem man einen solchen Unfall, bzw. eine solche Attacke, überlebt hat.

                                     
Meine Bewertung: 5/5 Sternen

Review: The Fault in Our Stars von John Green

Sonntag, 4. August 2013

The Fault in Our Stars von John Green
Deutscher Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Verlag: Hanser Verlag
Seiten:
288 Seiten (Hardcover)
Buchreihe:
Nein
Erscheinungsdatum:
30. Juli 2012 


    „Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod. (goodreads)


    Verdammt, wo soll ich nur anfangen? Vielleicht mit etwas leichterem, also nicht dem Buch selbst sondern dem Titel und dem Cover. Ganz ehrlich, ich hasse den deutschen Titel, der Englische ist viel schöner und passt meiner Meinung nach viel besser zu diesem Meisterwerk. Erstrecht, da der englische Titel aus dem Werk „Julius Caesar“ von Shakespeare stammt, dies gibt dem ganzen einen schönen lyrischen touch, wohingegen der deutsche Titel verursacht, dass man denkt, das dies nur ein weiteres Teenie buch ist, und nicht das grandiose und emotionale Meisterwerk das es eigentlich ist.
   Genauso, wie ich den englischen Titel bevorzuge, bevorzuge ich auch das englische Cover. Ich mag den blauen Hintergrund und die sich darauf befindenden zwei Wolken, eine weiß und eine schwarz. Man könnte das Cover zum Beispiel so interpretieren:

   Man könnte sagen, dass das Cover und die Farben die dafür verwendet wurden, so etwas wie Notizen sind die für verschiedene Phasen des Lebens stehen, was ich damit meine ist das die Farbe Blau, die für den Hintergrund benutzt wurde, für Hoffnung stehen könnte, Hoffnung auf ein weiteres/längeres Leben, auf Gesundheit und noch etwas Zeit zu haben. Die schwarze Farbe, die für die Wolke benutzt wurde auf der sich der Titel befindet, könnte für all die negativen Dinge stehen, wie z.B. Trauer. Und zu guter Letzt weiß, eine neutrale Farbe die für das normale Leben steht, ein Leben wie normale gesunde Menschen. Man könnte damit also sagen dass wer auch immer das Cover designt hat, hat sich das Buch in diesen drei Farben vorgestellt, eine sehr artistische Art und weiße dieses Buch zusammenzufassen.
   Ich finde das Cover harmoniert sehr schön miteinander und sie Schrift ist schön und anders, es hat so einen ‚Kreide auf Tafel‘-Look der mir sehr gefällt. Das Cover spricht mich persönlich einfach viel mehr an als das Cover der deutschen Übersetzung, aber das ist natürlich ausschließlich meine Meinung.


   Nun ja, kommen wir nun zu dem Buch selbst. Was soll ich sagen, ich HASSE dieses Buch.
     Ich hasse es weil es mich so oft zum Lachen gebracht hat.
     Ich hasse es weil ich so oft lächeln und schmunzeln musste.
     Und am meisten hasse ich es weil es mich so berührt hat und mich so sehr zum Weinen gebracht hat.


   Bevor ich das Buch überhaupt gekauft hatte, hatte ich eine Menge davon gehört und das Cover und/oder den Titel schon des Öfteren gesehen und gehört. Beim letzten ‚durch den Buchladen stöbern‘ habe ich es dann in der Abteilung mit den englischen Büchern wieder gesehen. Ich fasste mich ans Herz und kaufte es. Einen Tag lang lag es auf meinem Schreibtisch, ganz allein und einsam doch dann fing ich mitten in der Nacht an es zu lesen. Obwohl es schon so spät war konnte ich einfach nicht aufhören es zu lesen, ungefähr 100 Seiten später um ca. 5 Uhr morgens habe ich mich Wort wörtlich dazu gezwungen es bei Seite zu legen und schlafen zu gehen. Im Laufe des nächsten Tages habe ich es dann zu Ende gelesen, während meine Mutter mich des Öfteren fragte warum ich weine und warum ich mir so was antue und so ein trauriges Buch über krebskranke Jugendliche lese. Die Antwort darauf ist sehr einfach:
   Ich konnte nicht aufhören das Buch zu lesen weil es einfach so schön war zu lesen das ein Mädchen das einen unheilbaren krebs hat und jederzeit mit Sauerstoff versorgt werden muss, dennoch ein schönes Leben führt und sogar einen Jungen kennenlernt und die wahre liebe findet, auch wenn sie unheilbar krank ist. Das Buch hat mich gelehrt das das Leben nicht zu Ende sein muss nur weil man krebs hat, man kann damit leben, soweit es möglich ist, und dennoch ein normales und schönes Leben führen.
 

   Die Charaktere waren grandios, stark, witzig und voller Lebensfreude. Die Geschichte ist sowohl wunderschön als auch grausam, traurig und zu Tränen rührend. Die Art und Weise wie der verehrte Herr John Green schreibt ist wundervoll, intelligent, voller Humor und toller Fakten und Konzepte. Man könnte fast meinen John Green dachte sich eines Tages ganz einfach „Hey, ich bin John Green und ich werde das BESTE buch ever schreiben!“ und dann setzte er sich hin und tat genau das, er schriebe ein Meisterwerk.
 
   Ich kann euch eins sagen, ich empfehle euch, legt alle Bücher nieder die ihr momentan lest, geht euch dieses Buch kaufen und lest es. Ich warne euch, erst werdet ihr es lieben und lachen aber dann werdet ihr in Tränen schwimmen, doch zum Ende hin werdet ihr nicht weinen weil es so traurig ist, nein, ihr werdet weinen weil es einfach so rührend ist. Dies ist ein Buch das man nicht so schnell vergisst.

                                       Meine Bewertung: 5/5 Sternen

Review: 21 & Over (Film, 2013)

Samstag, 3. August 2013


Deutscher Titel: 21 & Over
Originaltitel: 21 & Over
Erscheinungsjahr
: 2013
FSK: 12
Länge: 93 Minuten
Hauptdarsteller: Justin Chon (Jeff Chang)
François Chau (Jeffs Vater)
Skyler Astin (Casey)
Miles Teller (Miller)


   An seinem 21. Geburtstag hat Jeff Chang strengstens Hausarrest von seinem Vater bekommen. Grund dafür ist das am nächsten Morgen anstehende Bewerbungsgespräch für Jeffs Medizinstudium. Ein solches Spaßverbot können seine Freunde Casey und Miller kaum hinnehmen. Mit dem Versprechen, den Sohn rechtzeitig wieder nach Hause zu bringen, machen sie die drei Schulabsolventen auf in die Bars und Clubs der Stadt. Was als kleines Bierchen unter Freunden beginnt, endet schnell in einem Saufgelage mit unerwarteten Folgen. Als sich schließlich auch Jeffs Vater in das Geschehen einmischt, müssen sich Casey und Miller einen Plan ausdenken, den benebelten Chang unbemerkt in sein Bett zu bringen, bevor das große Bewerbungsgespräch ansteht. (moviepilot)


   Nun ja was soll ich euch über diesen Film sagen? Man hat vermutlich versucht einen Film zu produzieren der eine Kreuzung aus Hangover und Project X ist, nur leider ist das Resultat weder so lustig wie der erste Hangover Film noch so abgefuckt wie Project X. Ich würde eher sagen es ist eine weitere Teenie Komödie die versucht mit Flachwitzen und süßen Hauptdarstellern das Publikum für sich zu gewinnen, daher muss ich leider sagen das einem der Film nichts zu bieten hat was wir nicht schon mindestens eine Millionen mal vorher gesehen hatten, und auch noch eine Millionen mal danach zu sehen bekommen werden.
   Sicher, ein paar Mal hab ich ein wenig gelacht aber dennoch war der Film extrem vorhersehbar und irgendwie so ganz und gar nicht überzeugend. Vermutlich, würde man für 90 Minuten sein Gehirn vollkommen abschalten, könnte selbst dieser Film Spaß machen aber ich glaube nicht das er es wirklich wert ist sich die Zeit zu nehmen, ins nächste Kino zu fahren, Geld für die überteuerten Tickets, das Popcorn und Getränke auszugeben.
 

   Ich sag’s mal so, das Plakat des Films ist nice, der Trailer ist lustig (wahrscheinlich weil er alle lustigen Momente beinhaltet) und der Film an sich ist weder das eine noch das andere.

   Kurz und knapp: gehet und sehet etwas was es wert ist Geld dafür auszugeben.

                          Meine Bewertung: 1/5 Sterne